Die Idee

Erfahrungen in der Begleitung und Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen haben viele engagierte Haupt- und Ehrenamtliche in Unna gesammelt, insbesondere im Zusammenhang mit dem ambulanten Hospizdienst Omega und dem Palliativzentrum am Katharinen-Hospital. Ein weiterer  Baustein, die Versorgung in einem stationären Hospiz, soll jetzt für die Bürger der Stadt und der Region  hinzukommen.

„Dies ist wichtig, um die Versorgung am Lebensende weiter zu verbessern“, so die  Initiatoren.
Wenn aufgrund des Krankheitsbildes oder der familiären Situation der Schwerstkranke oder Sterbende nicht mehr Zuhause versorgt werden kann, bietet das Hospiz den richtigen Rahmen. Von einem interdisziplinären Team wird die letzte, häufig schwierige Lebensphase in einer liebevollen und wohnlichen Atmosphäre begleitet. Hier ist man nicht länger Patient, sondern Gast oder Bewohner. Die Angehörigen sind eng in die Betreuung einbezogen.

Ein interdisziplinäres Team

Die stationäre Hospizarbeit erfordert  ein interdisziplinäres Team, in dem umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der pflegerischen, psychosozialen, seelischen und medizinischen Dimension vorhanden  sind.

Das professionelle Hospizkonzept sieht vor, dass das Team eng zusammenarbeitet und mit Ehrenamtlichen und ambulanten Diensten gut vernetzt ist. Alle Ehrenamtlichen werden  sorgfältig und professionell auf ihre Aufgabe vorbereitet. Auch für das Heilig-Geist-Hospiz Unna sollen alle diese Ziele den Rahmen für die Entwicklung der künftigen Arbeit bilden.